Meritong. DE / EN Kostenloses Erstgespräch

Lösungen

Das BOM-Audit im Detail

Für jede Position Ihrer Stückliste erfahren Sie, was Sie sparen können, welche Zweitquelle es gibt und was der Wechsel kostet. Hier steht, wie das Audit abläuft, was der Bericht enthält und was es kostet.

Beispiel
Meritong · Bewertung je PositionSchweregrad
MCU · STM32H7xxPeripherie-Mapping in Firmware verdrahtet
Wechselkosten40 %95
Single-Source-Risiko30 %92
Konzentration20 %82
Regulatorik10 %62
Schweregrad88hoch
Rang im Bericht1von 119 Positionen
Ablösekosten12-18 T€geschätzt
Muster · eine Position aus 119Bericht, Seite 4
bis zu70 % Kostenersparnis

durch Direktbezug beim Hersteller statt über westliche Händler

bis zu80 % kürzere Lieferzeit

durch alternatives Sourcing, wenn die Erstquelle 52 Wochen nennt

deutlich weniger Abhängigkeit

durch qualifizierte Zweit- und Drittquellen je kritischer Position

Höchstwerte aus abgeschlossenen und laufenden Mandaten. Eine Größenordnung für Ihren Fall liefert der kostenlose Potenzialcheck.

01 / Der Bericht

Was enthält der Bericht?

Der Bericht zeigt Einsparungen, Abhängigkeiten und alternative Lieferanten

  1. 01

    Die Abhängigkeitstabelle

    Jede Komponente, jeder Lieferant und jeder Code-Pfad, der eine Abhängigkeit erzeugt, mit Schweregradbewertung aus vier Dimensionen.

  2. 02

    Die Kostenschätzung je Ablösung

    Für jede Abhängigkeit mit hohem Schweregrad: die Engineering-Stunden und das Budget, die eine Ablösung kostet.

  3. 03

    Die Substitutionskarte

    Qualifizierte alternative Lieferanten und Komponenten mit dem technischen Aufwand für einen Wechsel.

02 / Die Methode

Wie läuft die Analyse konkret ab?

Ein detailliertes BOM-Audit zeigt Kosteneinsparungen und Abhängigkeiten auf

Jeder Auftrag folgt demselben strukturierten Ablauf. Ihr Audit umfasst die Schritte, die zu Ihrem Produkt passen. Schritt 2 richtet sich nach Ihrer Codebasis oder entfällt, wenn Ihr Produkt reine Hardware ist.

Schritt 01

Stücklisten-Aufnahme und Abhängigkeits-Mapping

Komponenten klassifiziert nach Single-Source-Risiko, regulatorischen Risiken und Substitutionskomplexität.

Ich nehme Ihre Stückliste in dem Format entgegen, in dem Sie sie führen: Excel, ERP-Export, PDF. Jede Komponente wird nach Wechselkosten, regulatorischen Risiken (RoHS, REACH, Batterieverordnung, US-Exportkontrollen) und Lieferantenkonzentration bewertet. Komponenten mit versteckten Abhängigkeiten, darunter KI-Beschleuniger, NPUs und Inferenz-Module, markiere ich für eine vertiefte Analyse.

Schritt 02

Firmware- und Software-Lock-in-Analyse

Wo Ihr Code Sie an einen Lieferanten bindet, ohne dass die Stückliste es zeigt.

Wenn auf Ihrem Produkt Firmware oder Software läuft, die auf SDKs, Protokolle oder Werkzeuge eines Lieferanten angewiesen ist, prüfe ich die Codebasis auf anbieterspezifische Integrationen, proprietäre Protokolle und Architekturentscheidungen, die eine Substitution verhindern. Dazu kommen eingebettete ML-Modelle, anbieterspezifische Inferenz-Runtimes und KI-Schnittstellen, die Ihr Produkt unbemerkt an einen Anbieter binden. Ergebnis ist eine priorisierte Refactoring-Karte mit Stundenschätzung je Ablösung.

Schritt 03

Hardware-Architekturprüfung

Remote-Analyse oder Vor-Ort-Inspektion des Geräts.

Ich prüfe den physischen Aufbau auf Schwachstellen, die keine Stückliste zeigt: Toleranzen, Integrationsentscheidungen und Fertigungsentscheidungen, die Sie an einen bestimmten Hersteller binden. Die meisten Aufträge laufen remote auf Basis von Dokumentation und Fotos. Auf Wunsch bzw. bei Bedarf besuche ich Sie gerne vor Ort in Ihrer Niederlassung. Auch eine Prüfung des Lieferanten vor Ort ist optional möglich.

Schritt 04

Lieferantengespräch

Direktes Gespräch mit Ihren Lieferanten, vor Ort wenn nötig.

Wenn die Analyse ein konkretes Lieferantenproblem aufdeckt, das sich direkt lösen lässt, spreche ich mit Ihren Lieferanten in deren Sprache und, wenn nötig, bei ihnen vor Ort. Es geht um Preishebel, technische Klärung und die Qualifizierung einer Alternative. Diesen Schritt buchen Sie als Option „Lieferantenverhandlung“. Er kommt nur zum Einsatz, wenn die Analyse einen Ansatzpunkt dafür ergibt und von Ihnen gewünscht wird.

Bewertung je Position4 Dimensionen
Wechselkosten

Was ein Umstieg an Engineering-Stunden und Budget kostet

Single-Source-
Risiko

Ob eine qualifizierte Zweitquelle existiert und was sie kostet

Regulatorik

RoHS, REACH, Batterieverordnung, Exportkontrollen

Konzentration

Wie viel der Liste an einem einzigen Lieferanten hängt

Aus den vier Dimensionen entsteht der Schweregrad, aus dem Schweregrad die Rangfolge, aus der Rangfolge der Bericht.

03 / Das Muster

Wie sieht der Bericht konkret aus?

So liegt der fertige Bericht auf dem Tisch

Dieselbe Stückliste, drei Stückzahlen. Wechseln Sie zwischen Kleinserie, Serie und Großserie, um zu sehen, wie sich der Hebel je Position verändert.

Beispiel
Meritong · BOM-Audit · Muster500 Stück im Jahr
Geschwärztes Muster bei 500 Stück im Jahr: Verfügbarkeit und Lieferzeit führen die Rangfolge an
PositionSchweregradHeuteNach WechselAblösekosten
FPGA · Xilinx-Klasse52 Wochen Lieferzeit, Spotmarkt als einzige QuelleHOCH (84)über 400 € Spotmarktentfällt
MCU · STM32H7xxPeripherie-Mapping in Firmware verdrahtetHOCH (88)12-18 T€
Sensorik · EinzelquelleKalibrierdaten nur beim Hersteller, Mindestabnahme 1.000 StückHOCH (73)4-7 T€
Steckerbild · ODMWerkzeug beim ODM, Mindestlos über JahresbedarfMITTEL (49)2-4 T€
Scanner-BaugruppeDistributor statt OEM-DirektbezugGELÖST (34)33,61 €rund 25,00 €entfällt
Einsparung pro Jahr bei 500 Stück  Vertraulich · Geschwärztes Muster
Beispiel
Meritong · BOM-Audit · Muster5.000 Stück im Jahr
Geschwärztes Muster bei 5.000 Stück im Jahr: Zweitquellen und Wechselkosten führen die Rangfolge an
PositionSchweregradHeuteNach WechselAblösekosten
MCU · STM32H7xxPeripherie-Mapping in Firmware verdrahtetHOCH (88)12-18 T€
PMIC · proprietärZweitquelle qualifizierbar, Layoutänderung nötigHOCH (79)8-14 T€
Inferenz-Runtime · SDKModellformat an Anbieter gebundenHOCH (76)20-35 T€
Sensorik · EinzelquelleZweitquelle qualifiziert, Kalibrierung offenMITTEL (57)4-7 T€
FPGA · Xilinx-Klasse52 Wochen Lieferzeit beim HerstellerMITTEL (52)über 400 € Spotmarkt
Scanner-BaugruppeDistributor statt OEM-DirektbezugGELÖST (34)33,61 €rund 25,00 €entfällt
Steckerbild · ODMMechanik am Gehäuse ausgerichtetGERING (24)2-4 T€
Einsparung pro Jahr bei 5.000 Stück  Vertraulich · Geschwärztes Muster
Beispiel
Meritong · BOM-Audit · Muster50.000 Stück im Jahr
Geschwärztes Muster bei 50.000 Stück im Jahr: Lieferantenkonzentration und Cent-Beträge führen die Rangfolge an
PositionSchweregradHeuteNach WechselAblösekosten
Lieferantenkonzentration41 Positionen über einen einzigen DistributorHOCH (91)
MCU · STM32H7xxPeripherie-Mapping in Firmware verdrahtetHOCH (88)12-18 T€
PMIC · proprietärMengenpreis nur über RahmenvertragHOCH (77)8-14 T€
Passive · MLCC-Bestückung148 Positionen je Board, Cent-Beträge mal StückzahlMITTEL (63)0,89 € je Board0,61 € je Boardentfällt
Steckerbild · ODMEigenes Werkzeug rechnet sich ab dieser StückzahlMITTEL (55)2-4 T€
Sensorik · EinzelquelleKalibrierdaten nur beim HerstellerMITTEL (48)4-7 T€
Scanner-BaugruppeDistributor statt OEM-DirektbezugGELÖST (34)33,61 €rund 25,00 €entfällt
FPGA · Xilinx-KlasseJahresbedarf über Rahmenvertrag gedecktGERING (29)über 400 € Spotmarktentfällt
Einsparung pro Jahr bei 50.000 Stück  Vertraulich · Geschwärztes Muster

Der Hebel je Position wächst mit der Stückzahl. Geschwärzte Werte werden je Mandat mit Ihren Zahlen gefüllt.

Beispiel
Blatt 02 · Refactoring-KarteAuszug
BindungUmfangAufwand
Treiber fest an Hersteller-SDK gebunden1.266 Zeilen80 % löschbar
Proprietäres Protokoll
Inferenz-Runtime
Stundenschätzung je Ablösung
Beispiel
Blatt 03 · SubstitutionskarteAuszug
KandidatHerkunftStatus
Kandidat ADirektkontakt HerstellerQUALIFIZIERT
Kandidat BChinesischsprachige HerstellerquellenIN PRÜFUNG
15 geprüfte Kandidatenje Fall
Alle Preise aus direktem Herstellerkontakt

04 / Ergebnisse

Was bringt das Audit unterm Strich?

Ergebnisse aus echten Audits

Drei Zahlen aus abgeschlossenen und laufenden Mandaten. Jede davon stammt aus einem realen Fall, nicht aus einer Broschüre.

3,8×

Honorar. So viel waren die gefundenen Einsparungen in einem Mandat wert.

−25%

Einstandskosten im Scanner-Fall, über OEM-Direktbezug derselben Baugruppe.

20T€

vermiedene Softwarekosten, weil Treibercode gelöscht statt portiert wurde.

Aus laufenden und abgeschlossenen Mandaten

Im laufenden FPGA-Mandat hat kein autorisierter Distributor den Baustein eines US-Herstellers vorrätig. Geprüft werden zwei Optionen: der Kauf am Brokermarkt in Asien mit Vertrag, unabhängigem Labortest und Begutachtung im Lager, oder ein Redesign auf einen chinesischen FPGA mit rund sechs Monaten Entwicklungszeit.

„Sebastian hat ein Skalierbarkeitsaudit unserer Systeme und Lieferkette durchgeführt und uns geholfen, einen Entwicklungs- und Beschaffungsplan zu erarbeiten, der zu unseren finanziellen Rahmenbedingungen passt. Er hat eine besser geeignete Hardwarekomponente und einen Lieferanten in China identifiziert — mit einer erwarteten Einsparung im fünfstelligen Bereich bei Skalierung — und die Integration in unseren Software-Stack effizient begleitet.“

Tobias FinéCEO, Be-In GmbH

05 / Pakete und Preise

Was kostet ein BOM-Audit?

Pakete und Preise für Ihr BOM-Audit

Üblich ist der Einstieg über ein Audit; daraus kann ein Umsetzungsprojekt entstehen. Kostencheck und Vollbewertung sind einzeln buchbar.

Stufe 0 · EinstiegKostenlos

30 Minuten kostenloses Erstgespräch mit Potenzialcheck

Sie nennen die Art der Bauteile, etwa Kamerasensor, Optik oder Fokusantrieb, und erhalten eine Größenordnung: wie viele alternative Lieferanten in Frage kommen und welche Einsparung realistisch ist. Auf Wunsch kann ein NDA gezeichnet werden. Der Potenzialcheck kann jedoch auch ohne vertrauliche Informationen durchgeführt werden.

Kostenloses Erstgespräch
Paket 1

Kostencheck

2.000-5.000 €
Festpreis, vorab in der Auftragsbeschreibung vereinbart

Für kleine Stücklisten, begrenzte Budgets oder ein einzelnes Bauteil, bei dem es gerade eilt.

  • Die kritischen Positionen, nicht die ganze Liste
  • Bewertung in vier Dimensionen mit Rangfolge
  • Beziffertes Einsparpotenzial je geprüfter Position
  • Kurzbericht mit der Aussage, ob sich die Vollbewertung lohnt
  • Ohne Firmware-Tiefenprüfung und Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung
Beste Wahl Paket 2

Vollbewertung

5.000-8.000 €
Festpreis, vorab in der Auftragsbeschreibung vereinbart

Für alle Unternehmen mit eigener Stückliste. In einem Mandat waren die gefundenen Einsparungen 3,8-mal so hoch wie das Honorar.

  • Die vollständige Stückliste, jede verbaute Position
  • Schweregrad, Rangfolge und Betrag je Position
  • Kandidatenlieferanten und Wechselaufwand benannt
  • Firmware-Tiefenprüfung enthalten (entfällt bei reiner Hardware)
  • Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung
Paket 3

Umsetzung

ab 10.000 €
Wird individuell abgestimmt

Für Kunden nach Paket 2, bei denen sich die Umsetzung rechnet.

  • Substitutions-Roadmap statt Empfehlung
  • Auswahl der Alternativen und Qualifizierung
  • Begleitung bis zur Einführung. Ziel sind freigegebene Zweitquellen, wo technisch und wirtschaftlich möglich.
  • Firmware-Tiefenprüfung und Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung enthalten
Option · auf Anfrage
Vor Ort in Asien.

Lieferantengespräche und Werksbesichtigungen in China, Vietnam, Thailand und weiteren Ländern, wenn Sie einen Lieferanten persönlich kennenlernen und sein Werk von innen sehen wollen.

Option · auf Anfrage
Lieferantenverhandlung.

Ich baue die Beziehung zum Hersteller direkt auf und verhandle in der Landessprache über Preise, Liefer- und Zahlungsbedingungen, Qualitätsanforderungen und alles Weitere, was die Beschaffung absichert.

Danach
Laufende Betreuung.

Quartalsweise Neubewertung, Überwachung von Abkündigungen, laufender Kontakt zu Ihren Lieferanten, Unterstützung bei der Integration und Beratung für eine resiliente Software- und Firmware-Architektur. Die Konditionen besprechen wir bei der Berichtsübergabe.

Ergänzende Leistung

Technische Kommunikation mit Herstellern

Sie haben eine Alternative gefunden, etwa bei einem chinesischen Hersteller, kommen aber nicht an dessen Engineers heran, weil die Dokumentation nur auf Chinesisch vorliegt oder Rückfragen an der Sprache scheitern? Ich übernehme die technische Klärung direkt mit dem Hersteller, in dessen Sprache, bei chinesischen Herstellern auf Mandarin.

Anfrage stellen →

06 / Wer das macht

Mit wem arbeite ich zusammen?

Software, Hardware, Geschäftsführung und China in einer Person

Hinter jedem Audit steht dieselbe Person. Sebastian Kirsch verbindet Software, Hardware, Geschäftsführung und China und liest deshalb den Code, die Stückliste und das chinesische Datenblatt selbst.

  • Informatikstudium mit Schwerpunkt Machine Learning
  • Geschäftsführung eines Deep-Tech-Startups bis zu einer Bewertung im mehrstelligen Millionenbereich
  • Mandarin auf Verhandlungsniveau, bei Bedarf auch Englisch, Deutsch oder Spanisch; verbringt signifikant Zeit vor Ort in China und anderen asiatischen Ländern
Sebastian Kirsch am Regal mit Bauteil-Trays im Lager eines chinesischen Lieferanten
Sebastian Kirsch im Bauteillager eines chinesischen Lieferanten

07 / Der nächste Schritt

Wie fange ich an?

Das erste Gespräch ist kostenlos.

Dreißig Minuten. Ihre Situation, Ihr Produkt, Ihre Lieferanten. Am Ende haben Sie den Potenzialcheck: wie viele alternative Lieferanten in Frage kommen und welche Einsparung realistisch ist.

Sebastian Kirsch, Ihr Gesprächspartner im Erstgespräch
Ihr Gesprächspartner: Sebastian Kirsch, Gründer von Meritong

08 / Fragen

Was wird vor der Beauftragung gefragt?

Häufige Fragen zum BOM-Audit

Der Kostencheck für die kritischen Positionen kostet 2.000 bis 5.000 €, die Vollbewertung der kompletten Stückliste 5.000 bis 8.000 €, und ein anschließendes Umsetzungsprojekt beginnt bei 10.000 €. Der Betrag steht als Festpreis in der Auftragsbeschreibung, zusammen mit der Anzahl der Positionen und dem Liefertermin. Der vorgelagerte Potenzialcheck ist kostenlos. Was dabei herauskommen kann, zeigt der Scanner-Tausch: 25 Prozent niedrigere Beschaffungskosten beim teuersten Bauteil und rund 20.000 € eingesparte Softwarekosten.

Indem Sie jede Position einzeln beziffern, statt die Summe zu verhandeln: woher das Bauteil wirklich kommt, wie viele Zweitquellen es gibt, was der Direktbezug kostet und welcher Aufwand für den Wechsel anfällt. Im Scanner-Fall war das teuerste Bauteil ein umetikettiertes OEM-Modul aus Guangzhou, über zwei Zwischenhändler zu 33,61 € bezogen; im Mengenpreis direkt beim Hersteller lag es bei rund 25 €. Die Einsparung kam nicht aus einer Verhandlung, sondern daraus, dass jemand die Kette bis zur Fabrik zurückverfolgt und beim Hersteller direkt nachgefragt hat, in diesem Fall auf Mandarin.

In dem Format, in dem Sie sie ohnehin führen. Ein Excel-Blatt, ein ERP-Export oder ein PDF genügt; ich übertrage die Liste in mein Format, nicht umgekehrt. Wenn Ihre Stückliste Lücken hat, weil einzelne Positionen nur als ODM-Baugruppe geführt werden, ist das kein Ausschlussgrund, sondern meist schon ein Befund.

Dreißig Minuten Gespräch, in denen Sie die Art der Bauteile nennen, etwa Kamerasensor, Optik oder Fokusantrieb. Sie erhalten eine Größenordnung: wie viele alternative Lieferanten in Frage kommen und welche Einsparung realistisch ist. Der Check funktioniert ohne vertrauliche Daten. Auf Wunsch kann dafür ein NDA gezeichnet werden.

Jede Position wird in vier Dimensionen bewertet, gewichtet mit 40 Prozent Wechselkosten, 30 Prozent Single-Source-Risiko, 20 Prozent Lieferantenkonzentration und 10 Prozent Regulatorik. Daraus entsteht der Schweregrad, aus dem Schweregrad die Rangfolge und aus der Rangfolge der Bericht. So steht neben jeder Zeile eine Zahl statt einer Ampelfarbe, und die Herkunft der Zahl ist nachvollziehbar.

In der Vollbewertung und im Umsetzungsprojekt ist die Firmware-Tiefenprüfung enthalten (bei reiner Hardware entfällt sie), im Kostencheck nicht. Ich prüfe die Codebasis auf anbieterspezifische Integrationen, proprietäre Protokolle und Architekturentscheidungen, die eine Substitution verhindern, einschließlich eingebetteter Modelle und Inferenz-Runtimes. Ergebnis ist eine priorisierte Refactoring-Karte mit Stundenschätzung je Ablösung. Ist Ihr Produkt reine Hardware, entfällt dieser Schritt.

Nein. Die meisten Aufträge laufen remote auf Basis von Dokumentation und Fotos. Auf Wunsch bzw. bei Bedarf besuche ich Sie gerne vor Ort in Ihrer Niederlassung. Auch eine Prüfung des Lieferanten vor Ort ist als Option ‚Vor Ort in Asien‘ möglich, etwa wenn Sie einen Lieferanten treffen oder sein Werk besichtigen wollen.

Ja, wenn die Analyse ein konkretes Lieferantenproblem aufdeckt, das sich direkt lösen lässt. Ich spreche mit Ihren Lieferanten in deren Sprache und, wenn nötig, bei ihnen vor Ort: über Preishebel, technische Klärung oder die Qualifizierung einer Alternative. Als eigener Schritt ist das die Option „Lieferantenverhandlung“. Die rein technische Klärung mit den Engineers eines Herstellers gibt es auch unabhängig vom Audit.

Dann ist die Substitutionskarte der Teil des Berichts, der zählt: qualifizierte alternative Lieferanten und Komponenten mit dem technischen Aufwand für einen Wechsel, dazu der Status je Kandidat. Im laufenden FPGA-Mandat ist der Baustein eines US-Herstellers bei keinem autorisierten Distributor lieferbar; die Substitutionskarte zeigt dort, was ein Redesign auf einen chinesischen FPGA kostet (rund sechs Monate Entwicklungszeit) und was der Kauf am Brokermarkt an Prüfaufwand verlangt.

Sie können ihn allein umsetzen, dafür ist er geschrieben: Beträge je Position, benannte Kandidaten, benannter Wechselaufwand. Lohnt sich die Umsetzung und fehlt Ihnen dafür die Kapazität, ist das Umsetzungsprojekt der nächste Schritt: mit Substitutions-Roadmap, Qualifizierung der Alternativen und Begleitung bis zur Einführung. Ziel sind freigegebene Zweitquellen, wo technisch und wirtschaftlich möglich, keine Empfehlung.

Auf Wunsch die laufende Betreuung: quartalsweise Neubewertung, Überwachung von Abkündigungen und laufender Kontakt zu Ihren Lieferanten. Eine Stückliste altert, weil Preise, Lieferzeiten und Verfügbarkeiten sich ändern; der Bericht ist deshalb eine Momentaufnahme mit Haltbarkeitsdatum. Die Konditionen bespreche ich bei der Berichtsübergabe, nicht vorher.

Der Kostencheck passt, wenn die Stückliste klein ist, das Budget begrenzt oder es bei einem einzelnen Bauteil gerade eilt. Er prüft die kritischen Positionen und beantwortet, ob sich die Vollbewertung lohnt. Die Vollbewertung prüft jede verbaute Position und ist der Regelfall; sie enthält die Firmware-Tiefenprüfung und die Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung. Das Umsetzungsprojekt folgt, wenn sich die Umsetzung rechnet. Welches Paket zu Ihrem Fall passt, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch.