Schritt 01
Stücklisten-Aufnahme und Abhängigkeits-Mapping
Komponenten klassifiziert nach Single-Source-Risiko, regulatorischen Risiken und Substitutionskomplexität.
Ich nehme Ihre Stückliste in dem Format entgegen, in dem Sie sie führen: Excel, ERP-Export, PDF. Jede Komponente wird nach Wechselkosten, regulatorischen Risiken (RoHS, REACH, Batterieverordnung, US-Exportkontrollen) und Lieferantenkonzentration bewertet. Komponenten mit versteckten Abhängigkeiten, darunter KI-Beschleuniger, NPUs und Inferenz-Module, markiere ich für eine vertiefte Analyse.
Schritt 02
Firmware- und Software-Lock-in-Analyse
Wo Ihr Code Sie an einen Lieferanten bindet, ohne dass die Stückliste es zeigt.
Wenn auf Ihrem Produkt Firmware oder Software läuft, die auf SDKs, Protokolle oder Werkzeuge eines Lieferanten angewiesen ist, prüfe ich die Codebasis auf anbieterspezifische Integrationen, proprietäre Protokolle und Architekturentscheidungen, die eine Substitution verhindern. Dazu kommen eingebettete ML-Modelle, anbieterspezifische Inferenz-Runtimes und KI-Schnittstellen, die Ihr Produkt unbemerkt an einen Anbieter binden. Ergebnis ist eine priorisierte Refactoring-Karte mit Stundenschätzung je Ablösung.
Schritt 03
Hardware-Architekturprüfung
Remote-Analyse oder Vor-Ort-Inspektion des Geräts.
Ich prüfe den physischen Aufbau auf Schwachstellen, die keine Stückliste zeigt: Toleranzen, Integrationsentscheidungen und Fertigungsentscheidungen, die Sie an einen bestimmten Hersteller binden. Die meisten Aufträge laufen remote auf Basis von Dokumentation und Fotos. Auf Wunsch bzw. bei Bedarf besuche ich Sie gerne vor Ort in Ihrer Niederlassung. Auch eine Prüfung des Lieferanten vor Ort ist optional möglich.
Schritt 04
Lieferantengespräch
Direktes Gespräch mit Ihren Lieferanten, vor Ort wenn nötig.
Wenn die Analyse ein konkretes Lieferantenproblem aufdeckt, das sich direkt lösen lässt, spreche ich mit Ihren Lieferanten in deren Sprache und, wenn nötig, bei ihnen vor Ort. Es geht um Preishebel, technische Klärung und die Qualifizierung einer Alternative. Diesen Schritt buchen Sie als Option „Lieferantenverhandlung“. Er kommt nur zum Einsatz, wenn die Analyse einen Ansatzpunkt dafür ergibt und von Ihnen gewünscht wird.