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Fallstudien

Was ein Audit tatsächlich gebracht hat

Ein BOM-Audit endet mit einem Betrag je Position, nicht mit einer Einschätzung. Hier steht, wofür Auftraggeber es einsetzen, welche Position geprüft wurde, was der Wechsel gekostet hätte und was am Ende eingespart wurde.

Meritong · MandateStand August 2026
119Positionen bewertet
33Lieferanten geprüft
−25 %Einstandskosten, Fall 01
6 Mon.Redesign-Aufwand, Fall 02
Namen und Bauteilnummern anonymisiertZahlen nicht

01 / Anwendungsfälle

Wann setzt man ein BOM-Audit ein?

Vier Situationen, in denen das Audit den Ausschlag gibt

Der Auslöser ist selten „wir wollen mal schauen“. In allen bisherigen Mandaten stand eine konkrete Entscheidung an, für die eine Zahl fehlte.

01

Die Preisverhandlung läuft ins Leere

Der Lieferant bewegt sich nicht, und im Gespräch fehlt das Gegengewicht. Das Audit liefert es: den Preis derselben Baugruppe beim Hersteller, den Aufwand eines Wechsels und die qualifizierte Alternative. Damit ist die Verhandlung keine Bitte mehr, sondern eine Wahl.

02

Ein Bauteil wird abgekündigt

Die Abkündigung kommt per E-Mail, mit einer Frist für die letzte Bestellung. Die Frage ist nicht, ob ein Nachfolger existiert, sondern was der Umstieg in Engineering-Stunden kostet und ob ein Last-Time-Buy die günstigere Antwort ist. Das Audit beziffert beide Wege.

03

Die Zweitquelle steht nur auf dem Papier

Im Datenblatt steht „pinkompatibel“, in der Schaltung verhält sich das Bauteil anders. Das Audit prüft, ob die Alternative im konkreten Aufbau funktioniert: ESR-Fenster, Derating unter DC-Bias, Timing, Zulassungen. Eine Zweitquelle zählt erst, wenn sie qualifiziert ist.

04

Due Diligence vor der Finanzierungsrunde

Investoren fragen nach Lieferkettenrisiken, und eine Aufzählung genügt nicht. Der Bericht nennt je Position den Schweregrad, die Ablösekosten und die verfügbare Alternative. Ein Dokument, das im Datenraum liegen kann.

02 / Fallstudien

Was ist bei einem Audit konkret herausgekommen?

Ein abgeschlossenes und ein laufendes Mandat

Zutrittsscanner mit LED-Ring am Drehkreuz eines Fitnessstudios, davor ein Smartphone mit Check-in-Code, KI-generiertAI
Fall 01 · Hardware-Startup · abgeschlossen

Der Scanner-Tausch

−25 %

Einstandskosten der Baugruppe

20 T€

vermiedene Softwarekosten

15

geprüfte Kandidaten

33,61 € über den Distributor → rund 25,00 € direkt beim Hersteller

Die Analyse ergab, dass sich dieselbe Baugruppe per OEM-Direktbezug zu deutlich niedrigeren Einstandskosten beziehen lässt. Die Codeanalyse zeigte zusätzlich, dass ein Großteil der Ansteuerungssoftware gelöscht statt portiert werden konnte.

Der entscheidende Hinweis stand in einem einzigen Absatz auf Seite 14 des Herstellerhandbuchs, in dichtem technischem Englisch.

Vollständige Fallstudie lesen →
Werkerin an einer Bestückungslinie, vor ihr bestückte Platinen und eine Kiste mit Elkos
Fall 02 · Laufendes Mandat

Kein FPGA vor dem Launch

0 Stück

lieferbar

2 Optionen

in Prüfung: Brokermarkt oder Redesign

6 Monate

Redesign für den potenziellen Umstieg

Ein deutsches Elektronikunternehmen braucht für einen Produktlaunch im Frühjahr einen FPGA eines US-Herstellers. Autorisierte Distributoren haben keinen Bestand, der bis zum Launch geliefert werden kann. Übrig bleibt der freie Brokermarkt in Asien. Genau dort werden diese Bauteile aber häufig gefälscht oder als aufbereitete Gebrauchtware angeboten.

Ich prüfe die Alternativen, damit Einkauf und Entwicklung am Ende eine Entscheidung treffen, die beide mittragen. Das Mandat läuft; die vollständige Fallstudie folgt, sobald die Freigabe vorliegt.

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03 / Kundenstimmen

Wer hat schon mit Sebastian Kirsch gearbeitet?

Was Auftraggeber und Weggefährten sagen

Als kritische Bauteile über die üblichen Kanäle nicht mehr zu bekommen waren, hat Sebastian für uns Alternativen am asiatischen Markt erschlossen: schnell, strukturiert und vor Ort. Er hat Anbieter nicht nur gefunden, sondern auch auf Seriosität und Echtheit der Ware geprüft. Am Ende hatten wir eine klare, belastbare Entscheidungsgrundlage.

Dr. Achim OehlerSenior Director, Dream Chip Technologies GmbHDeutschland

Sebastian hat ein Skalierbarkeitsaudit unserer Systeme und Lieferkette durchgeführt und uns geholfen, einen Entwicklungs- und Beschaffungsplan zu erarbeiten, der zu unseren finanziellen Rahmenbedingungen passt. Er hat eine besser geeignete Hardwarekomponente und einen Lieferanten in China identifiziert — mit einer erwarteten Einsparung im fünfstelligen Bereich bei Skalierung — und die Integration in unseren Software-Stack effizient begleitet.

Tobias FinéCEO, Be-In GmbHDeutschland

Sebastian verbindet tiefes technisches Verständnis mit starkem systemischem Denken über Software, Hardware und globale Lieferketten hinweg. Er hat durchgehend starke analytische Fähigkeiten bewiesen und die Gabe, komplexe Themen gegenüber Technik- und Führungsteams verständlich zu vermitteln.

Steve CampbellCTO (im Ruhestand), Western DigitalUSA

Sebastian hat die Umsetzung einer cloudbasierten Plattform mit integrierten Edge-Geräten für unsere Gemeinde geleitet. Er hat über Software-, Hardware- und Stakeholder-Gruppen hinweg koordiniert und ein System geliefert, das auch unter realer Last zuverlässig funktioniert. Seine Fähigkeit, komplexe technische Anforderungen in praktisch umsetzbare Lösungen zu übersetzen, war besonders wertvoll.

Alexander ScheutzBürgermeister, Europäische Gemeinde (Digitale Infrastruktur)Österreich

04 / Wer das macht

Mit wem arbeite ich zusammen?

Sebastian Kirsch ist ehemaliger Deep-Tech-Geschäftsführer und verbindet Expertise in Software, Hardware, China und KI in einer Person

Informatikstudium mit Schwerpunkt Machine Learning, parallel dazu Chinesisch bis auf Verhandlungsniveau. Danach Jahre als selbstständiger Softwareentwickler, in dieser Zeit Führung chinesischer Softwareteams und ein halbes Jahr beruflich in China. Dann der Wechsel in die Hardware: Leitung der Softwareentwicklung und später der gesamten Technikabteilung, anschließend Geschäftsführung eines Deep-Tech-Startups.

  • SoftwareLiest im Audit die Codebasis, nicht nur die Stückliste
  • HardwareOptik, Laser und Halbleiter, vom Prototyp bis zur Serie
  • Geschäfts­führungEin Startup von der ersten Förderung bis zu einer Bewertung im mehrstelligen Millionenbereich mitgetragen und mehrere Finanzierungsrunden begleitet
  • ChinaVerbringt signifikant Zeit vor Ort in China und anderen asiatischen Ländern, führt Gespräche und Verhandlungen auf Mandarin

Arbeitssprachen

DeutschEnglischMandarinSpanisch
Sebastian Kirsch von Meritong spricht im Interview auf Chinesisch (Mandarin) über den IoT-Markt

05 / Der nächste Schritt

Wie fange ich an?

Das erste Gespräch ist kostenlos.

Dreißig Minuten. Ihre Situation, Ihr Produkt, Ihre Lieferanten. Am Ende haben Sie den Potenzialcheck: wie viele alternative Lieferanten in Frage kommen und welche Einsparung realistisch ist.

Sebastian Kirsch, Ihr Gesprächspartner im Erstgespräch
Ihr Gesprächspartner: Sebastian Kirsch, Gründer von Meritong