Meritong. DE / EN Kostenloses Erstgespräch

Branche · Industrie und Mittelstand

Das BOM-Audit für Geräte in laufender Serie

Hier zeigt sich, wo Sie den Preisdruck Ihrer Kunden im Gerät auffangen können. Für mittelständische Elektronikunternehmen und Maschinenbauer mit Beschaffung in China und Asien.

Fertigungshalle mit SMT-LinieAI
Bei hohen Stückzahlen wirkt jede Einsparung je Position auf jedes gefertigte Gerät.

01 / Die Ausgangslage

Woran erkenne ich, dass es Zeit für ein Audit ist?

Drei Situationen, in denen Industrie und Mittelstand ein BOM-Audit beauftragen

  1. Ihre Kunden drücken die Preise, und die Marge schrumpft

    Der Kostendruck wird von oben durchgereicht, neue Sparvorgaben kommen dazu. Wo sich Materialkosten senken lassen, zeigt die Stückliste.

    Kostendruck
  2. Asiatische Wettbewerber greifen das Kernsegment an

    Der Wettbewerber kauft dieselben Bauteile günstiger ein. Seine Beschaffungsvorteile lassen sich nutzen, statt sie nur zu fürchten.

    Wettbewerb
  3. Der Lieferant erhöht die Preise

    Es gibt keine qualifizierte Zweitquelle, oder es hat nie jemand danach gesucht. Ihr Lieferant ahnt das, und Sie bezahlen jedes Quartal den Aufschlag.

    Abhängigkeit

02 / Alleinstellung

Warum Meritong und kein anderer Anbieter?

Vier Prüfebenen, die über die Marge im Bestandsgerät entscheiden

01 Hardware

Vom Prototyp bis zur Serie. Ich prüfe alle Komponenten auf Kosten, Abhängigkeiten und KI-Tauglichkeit.

02 Software

Software und Firmware sind heute ein entscheidender Faktor. Deshalb prüfe ich sie ab der Vollbewertung mit, sofern Ihr Produkt Software oder Firmware enthält.

03 China

Ich spreche fließend Mandarin und lese chinesische Originaldokumentation. Die Gespräche mit Ihren Lieferanten führe ich auf Mandarin, bei Bedarf auch auf Englisch, Deutsch oder Spanisch.

04 KI

Auf Ihrer Hardware soll KI laufen? Ich beurteile fachlich, ob ein Bauteil die geplante KI-Anwendung unterstützt.

03 / Die Lösung

Was löst das Audit in meiner Lage konkret?

So setzt das BOM-Audit bei Industrie und Mittelstand an

Drei Ansätze, ein Ergebnis: Der Kostendruck wird im Gerät aufgefangen statt in der Marge, mit Zahlen, die der Einkauf sofort nutzen kann.

Ansatz 01

Einstandskosten je Position statt Bauchgefühl

Jede Position wird mit ihren tatsächlichen Einstandskosten bewertet. Wo der Spielraum liegt, was ein Wechsel kostet und welcher Lieferant im Ernstfall zum Engpass wird, steht danach schwarz auf weiß.

Ansatz 02

Die Beschaffungsvorteile der Wettbewerber selbst nutzen

Direktzugang zum Hersteller ohne Zwischenhändler, in China mit Unterlagen auf Chinesisch und Rückfragen auf Mandarin. So entstehen Zweitquellen, die eine Recherche über westliche Händler oft nicht findet.

Ansatz 03

Verhandlung beim Hersteller als Option

Wenn es nicht nur um den Preis geht, sondern auch um Liefer- und Zahlungsbedingungen, Qualitätsanforderungen, Gerichtsstand und eine belastbare Lieferantenbeziehung, verhandle ich direkt beim Hersteller in der Landessprache. Auf Wunsch auch vor Ort beim Lieferanten, ob in China, Vietnam, Thailand oder einem anderen Land.

Beispiel
Auszug · MusterBOM-Audit
PositionSchweregradAblösekosten
MCU · STM32H7xxPeripherie-Mapping in FirmwareHOCH (88)12-18 T€
Inferenz-Runtime · SDKModellformat gebundenHOCH (76)20-35 T€
Sensorik · EinzelquelleKalibrierdaten beim HerstellerMITTEL (57)4-7 T€
Vertraulich · Muster

04 / Kundenstimmen

Wer hat schon mit Sebastian Kirsch gearbeitet?

Kundenstimmen

Als kritische Bauteile über die üblichen Kanäle nicht mehr zu bekommen waren, hat Sebastian für uns Alternativen am asiatischen Markt erschlossen: schnell, strukturiert und vor Ort. Er hat Anbieter nicht nur gefunden, sondern auch auf Seriosität und Echtheit der Ware geprüft. Am Ende hatten wir eine klare, belastbare Entscheidungsgrundlage.

Dr. Achim OehlerSenior Director, Dream Chip Technologies GmbHDeutschland

Sebastian hat ein Skalierbarkeitsaudit unserer Systeme und Lieferkette durchgeführt und uns geholfen, einen Entwicklungs- und Beschaffungsplan zu erarbeiten, der zu unseren finanziellen Rahmenbedingungen passt. Er hat eine besser geeignete Hardwarekomponente und einen Lieferanten in China identifiziert — mit einer erwarteten Einsparung im fünfstelligen Bereich bei Skalierung — und die Integration in unseren Software-Stack effizient begleitet.

Tobias FinéCEO, Be-In GmbHDeutschland

Sebastian verbindet tiefes technisches Verständnis mit starkem systemischem Denken über Software, Hardware und globale Lieferketten hinweg. Er hat durchgehend starke analytische Fähigkeiten bewiesen und die Gabe, komplexe Themen gegenüber Technik- und Führungsteams verständlich zu vermitteln.

Steve CampbellCTO (im Ruhestand), Western DigitalUSA

Sebastian hat die Umsetzung einer cloudbasierten Plattform mit integrierten Edge-Geräten für unsere Gemeinde geleitet. Er hat über Software-, Hardware- und Stakeholder-Gruppen hinweg koordiniert und ein System geliefert, das auch unter realer Last zuverlässig funktioniert. Seine Fähigkeit, komplexe technische Anforderungen in praktisch umsetzbare Lösungen zu übersetzen, war besonders wertvoll.

Alexander ScheutzBürgermeister, Europäische Gemeinde (Digitale Infrastruktur)Österreich

05 / Pakete und Preise

Was kostet ein BOM-Audit?

Pakete und Preise für Ihr BOM-Audit

Stufe 0 · EinstiegKostenlos

30 Minuten kostenloses Erstgespräch mit Potenzialcheck

Sie nennen die Art der Bauteile, etwa Kamerasensor, Optik oder Fokusantrieb, und erhalten eine Größenordnung: wie viele alternative Lieferanten in Frage kommen und welche Einsparung realistisch ist. Auf Wunsch kann ein NDA gezeichnet werden. Der Potenzialcheck kann jedoch auch ohne vertrauliche Informationen durchgeführt werden.

Kostenloses Erstgespräch
Paket 1

Kostencheck

2.000-5.000 €
Festpreis, vorab in der Auftragsbeschreibung vereinbart

Für kleine Stücklisten, begrenzte Budgets oder ein einzelnes Bauteil, bei dem es gerade eilt.

  • Die kritischen Positionen, nicht die ganze Liste
  • Bewertung in vier Dimensionen mit Rangfolge
  • Beziffertes Einsparpotenzial je geprüfter Position
  • Kurzbericht mit der Aussage, ob sich die Vollbewertung lohnt
  • Ohne Firmware-Tiefenprüfung und Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung
Beste Wahl Paket 2

Vollbewertung

5.000-8.000 €
Festpreis, vorab in der Auftragsbeschreibung vereinbart

Für alle Unternehmen mit eigener Stückliste. In einem Mandat waren die gefundenen Einsparungen 3,8-mal so hoch wie das Honorar.

  • Die vollständige Stückliste, jede verbaute Position
  • Schweregrad, Rangfolge und Betrag je Position
  • Kandidatenlieferanten und Wechselaufwand benannt
  • Firmware-Tiefenprüfung enthalten (entfällt bei reiner Hardware)
  • Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung
Paket 3

Umsetzung

ab 10.000 €
Wird individuell abgestimmt

Für Kunden nach Paket 2, bei denen sich die Umsetzung rechnet.

  • Substitutions-Roadmap statt Empfehlung
  • Auswahl der Alternativen und Qualifizierung
  • Begleitung bis zur Einführung. Ziel sind freigegebene Zweitquellen, wo technisch und wirtschaftlich möglich.
  • Firmware-Tiefenprüfung und Abstimmungsrunde mit Geschäftsführung, Einkauf und Entwicklung enthalten
Option · auf Anfrage
Vor Ort in Asien.

Lieferantengespräche und Werksbesichtigungen in China, Vietnam, Thailand und weiteren Ländern, wenn Sie einen Lieferanten persönlich kennenlernen und sein Werk von innen sehen wollen.

Option · auf Anfrage
Lieferantenverhandlung.

Ich baue die Beziehung zum Hersteller direkt auf und verhandle in der Landessprache über Preise, Liefer- und Zahlungsbedingungen, Qualitätsanforderungen und alles Weitere, was die Beschaffung absichert.

Danach
Laufende Betreuung.

Quartalsweise Neubewertung, Überwachung von Abkündigungen, laufender Kontakt zu Ihren Lieferanten, Unterstützung bei der Integration und Beratung für eine resiliente Software- und Firmware-Architektur. Die Konditionen besprechen wir bei der Berichtsübergabe.

Ergänzende Leistung

Technische Kommunikation mit Herstellern

Sie haben eine Alternative gefunden, etwa bei einem chinesischen Hersteller, kommen aber nicht an dessen Engineers heran, weil die Dokumentation nur auf Chinesisch vorliegt oder Rückfragen an der Sprache scheitern? Ich übernehme die technische Klärung direkt mit dem Hersteller, in dessen Sprache, bei chinesischen Herstellern auf Mandarin.

Anfrage stellen →

06 / Fragen

Was wird vor der Beauftragung gefragt?

Häufige Fragen aus dieser Branche

Im Scanner-Fall kostete dieselbe Baugruppe über den Distributor 33,61 € und direkt beim Hersteller rund 25 €. Der Direktbezug setzt voraus, dass jemand den Hersteller findet, die Dokumentation liest und in der Landessprache verhandelt.

Was lange funktioniert, fühlt sich richtig an. Richtig ist es deshalb nicht zwangsläufig. Das Audit beziffert, was die Bindung an den Lieferanten kostet, und oft ist das Ergebnis auch, dass alles so bleiben kann.

Nein. Das Audit ist keine Ja-oder-Nein-Entscheidung zu China, sondern eine Bewertung je Position. Es zeigt, wo ein Wechsel sich rechnet, wo eine Verhandlung reicht und wo der beste Weg ist, nichts zu ändern.

Zuerst prüfen, was die Mitteilung wirklich sagt: NRND ist keine Abkündigung, eine Produktänderungsmitteilung ist keine Abkündigung, und Allokation ist keine Obsoleszenz. Steht tatsächlich End of Life an, arbeiten Sie eine feste Lösungsleiter vom Günstigsten zum Teuersten ab: vorhandener Bestand und bereits qualifizierte Alternativen, Last Time Buy, Ersatztyp, autorisierter Aftermarket, Die-Banking und erst zuletzt das Redesign. Verlassen Sie sich dabei nicht auf die Vorwarnzeit, denn 2025 wurden 621.909 Teilenummern obsolet, und für 52 Prozent davon gab es keine Herstellermitteilung. Das vollständige Vorgehen steht im Obsoleszenz-Playbook.

Nicht durch den Ausstieg, sondern indem Sie die Stelle finden, an der die Abhängigkeit tatsächlich sitzt. Das ist meist die Firmware. Chinesische Modul- und SoC-Hersteller liefern tief integrierte SDKs; ist der Treiber fest darauf zugeschnitten, wird ein Lieferantenwechsel zum Softwareprojekt statt zur Bestellung. Der Gegenzug sind Schnittstellenverträge an der Hardware-Grenze und eine dünne Abstraktionsschicht, die als Einzige den konkreten Chip kennt. Warum der Einkauf das nicht allein richten kann, lesen Sie im Artikel „Lieferantenabhängigkeit ist kein Einkaufsproblem, sondern ein Architekturproblem“.

Eine Stückliste genügt als Einstieg, ein Excel-Export reicht, es muss kein gepflegtes ERP sein. Für die tieferen Ebenen kommen Schaltplan und Zugang zur Firmware dazu, vor allem zum Treibercode, der an bestimmte Bauteile gebunden ist. Was fehlt, klären wir im Erstgespräch, bevor die Auftragsbeschreibung geschrieben wird.

Für jedes beauftragte Audit wird eine Vertraulichkeitsvereinbarung geschlossen, bevor Unterlagen übergeben werden. Für den Potenzialcheck ist kein NDA nötig, weil Sie nur die Art der Bauteile nennen, nicht Ihre Stückliste. Auf Wunsch kann aber auch dafür ein NDA gezeichnet werden.

Über den Umfang: wie viele Positionen geprüft werden und wie tief. Daraus entsteht ein Festpreis, der in der Auftragsbeschreibung steht. Es gibt keine Abrechnung nach Aufwand und keine Nachforderung. Die drei Pakete stehen weiter oben auf dieser Seite; in welches Ihr Fall gehört, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Ja, und meist mehr. Wo Geräte seit Jahren unverändert gebaut werden, ist die Stückliste am längsten ungeprüft, und die Entscheidungen dahinter hat oft niemand mehr im Haus. Der Bericht benennt sie wieder und liefert je Position den Betrag, mit dem Einkauf und Geschäftsführung rechnen können, ohne dass dafür eine eigene Entwicklung nötig wäre.

Dann bleibt er ein Befund. Das Audit beziffert, was ein Wechsel kostet und was er bringt; ob er stattfindet, entscheiden Sie. In vielen Mandaten ist die Zahl selbst der Hebel: Wer weiß, was die Ablösung kostet, verhandelt mit der bestehenden Quelle anders als jemand, der es nicht weiß.

08 / Der nächste Schritt

Wie fange ich an?

Das erste Gespräch ist kostenlos.

Dreißig Minuten. Ihre Situation, Ihr Produkt, Ihre Lieferanten. Am Ende haben Sie den Potenzialcheck: wie viele alternative Lieferanten in Frage kommen und welche Einsparung realistisch ist.

Sebastian Kirsch, Ihr Gesprächspartner im Erstgespräch
Ihr Gesprächspartner: Sebastian Kirsch, Gründer von Meritong